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Bildung

BILDUNG UND EMPOWERMENT

Niedrigschwellige Bildungsangebote sind ein wichtiger Teil der Integrationsförderung. Das FIM-Angebot richtet sich an Migrantinnen, die aufgrund geringer Bildungsvoraussetzungen oder besonders schwieriger persönlicher bzw. familiärer Lebenssituationen nur schwer Zugang zu anderen Qualifikationsangeboten finden. Darüber hinaus bieten wir in zunehmendem Maße Fortbildungsangebote für Haupt- und Ehrenamtliche an.

 

Deutschkurse

Deutschkurse mit dem Schwerpunkt „Integration im Alltag“ ergänzen das Beratungs- und Informationsangebot von FIM im Sinne des Empowerments. Die Kurse sind niedrigschwellig: Die Kursgebühr ist gering und das Angebot ermöglicht Frauen aus aller Welt einen schnellen und direkten Einstieg in die deutsche Sprache. Die Deutschkurse von FIM richten sich gezielt an Frauen mit wenig Bildungserfahrung. Das Erlernen der deutschen Sprache fördert ihre Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit.

Das Kursangebot von FIM füllt eine Lücke. Denn die meisten Kursteilnehmerinnen haben keinen Anspruch auf einen staatlichen Integrationskurs. Einige Frauen fühlen sich zudem in einer rein weiblichen Lerngruppe wohler.

Kursplan ab Januar 2017

Der Deutschkurs für Anfängerinnen findet Mittwochs von 14:30-17:00 statt und kostet 15€ im Monat (Niveau A1). Zusätzlich wird ein zweiter Deutschkurs für Anfängerinnen angeboten, der zweimal wöchentlich Montags und Mittwochs von 9:30-12:00 stattfindet (Niveau A2). Hierfür ist ein Kursbeitrag in Höhe von 30€ pro Monat zu zahlen.

Sollten Sie Interesse an einem Deutschkurs haben, kontaktieren Sie bitte:

Chanida Keving

Telefon: +49 (0)69 970979710

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Afrikanische Frauen- und Familientreffen

Die afrikanische Frauengruppe bei FIM

Einmal im Monat treffen sich Frauen aus verschiedenen Ländern Ost- und Westafrikas. Es handelt sich um ein offenes Netzwerk, in dem verschiedene Themen und Probleme besprochen und auch gemeinsam Feste gefeiert werden. Gesunde Ernährung, Erziehung und Bildung, Pubertät und Wechseljahre und weibliche Genitalbeschneidung sind nur einige Themen, die in der Gruppe behandelt werden. Häufig werden Referenten/innen zu den Gruppensitzungen eingeladen. Alle Interessierten sind herzlich in die afrikanische Frauengruppe eingeladen!

Afrikanische Familien treffen sich

Ähnlich wie die Frauengruppe funktioniert das monatliche Treffen afrikanischer Familien, den Frauen, Männern und Kindern aus verschiedenen afrikanischen Herkunftsändern. Auch hier geht es um Gesundheits- und Bildungsfragen, aber auch verstärkt um familienspezifische Themen wie Förderungs- und Unterstützungsangebote für Familien etc. Auch hier sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Ansprechpartnerin:
Charlotte Ndamm-Njikoufon
Telefon: +49 (0)69-97 0 97 97 22
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Empowerment afrikanischer Communities

Im April 2014 startete das neue FIM-Projekt „Empowerment und Dialog mit afrikanischen Communities“. Sein Ziel ist es, die Integration und gesellschaftliche Partizipation von Migrantinnen und Migranten aus afrikanischen Herkunftsländern zu verbessern.

Viele Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Afrika finden sich hier in Frankfurt in einer Wirklichkeit wieder, die sich in vielerlei Hinsicht fundamental von der Lebenswelt in ihren Herkunftsländern unterscheidet. Kulturelle und gesellschaftliche Erfahrungen aus der Heimat, erprobte Strategien zur Bewältigung des Alltags – all das scheint plötzlich nichts mehr wert. Tiefe Verunsicherung und ein Gefühl des „Nicht-dazu-gehörens“ sind oft die Folge. Dazu kommen auf deutscher Seite weit verbreitete Vorbehalte gegenüber Migranten und Migrantinnen aus Afrika. Aus fehlendem Wissen über den so ganz anderen Erfahrungshorizont afrikanischer Zuwanderer und aus fehlender interkultureller Kompetenz erwachsen dann allzu oft Unverständnis oder sogar Ablehnung.

Ziel des Empowerment-Projekts von FIM ist es daher, Brücken zu bauen: zum einen zwischen verschiedenen afrikanischen Communities in Frankfurt und zum andern zwischen afrikanischen Communities auf der einen Seite und kommunalen Einrichtungen in Frankfurt auf der anderen Seite, um das gegenseitige Verständnis und die gesellschaftliche Partizipation afrikanischer Zuwanderinnen und Zuwanderer zu fördern.

Bildungsmodule für geflüchtete Frauen und Männer

Seit 2016 arbeitet FIM aufsuchend in Flüchtlingsunterkünften in Frankfurt am Main und zunehmend auch hessenweit und bietet dort mehrsprachige Bildungsmodule für Geflüchtete (vorrangig aus Afghanistan, Irak, Syrien und Eritrea) an.

Ziel der Informations- und Bildungsangebote ist es, Menschen mit Fluchtbiographie und Migrationserfahrung auf ein Leben in Deutschland vorzubereiten und über Hilfsstrukturen vor Ort aufzuklären. Die Bildungs- und Informationsarbeit von FIM eröffnet den Zugang zu individuellen Hilfsangeboten, wie sie bei FIM oder in anderen Beratungsstellen zu finden sind.

Die Module sind interaktiv gestaltet, es werden zahlreiche Methoden wie z.B. Theater- und Rollenspiel, Erfahrungsaustausch und Filmanalyse genutzt. Die Module umfassen die Themenkomplexe:
• Umgangsformen in Deutschland und gesellschaftliche Teilhabe,
• Rechte für alle (Frauen und Männer),
• Erziehung, Bildung und Schule,
• Frauenrecht ist Menschenrecht,
• Ehe und Familie,
• häusliche Gewalt,
• Kinderehe und Ehrgewalt,
• sexuelle Gewalt.

Um barrierefrei kommunizieren zu können, finden die Veranstaltungen muttersprachlich statt bzw. bei Bedarf wird für eine Übersetzung gesorgt. Es wird in den Sprachen Arabisch, Dari/Farsi und Tigrinya gearbeitet.

Das Workshop-Format ist in erster Linie für Frauen ausgelegt, damit offen über sensible frauenspezifische Themen gesprochen werden kann. Darüber hinaus bietet FIM auch Bildungsmodule für Männer mit muttersprachlichen männlichen Kooperationspartnern aus den jeweiligen Herkunftsländern an. Bei Bedarf organisiert FIM in Zusammenarbeit mit dem Träger der Unterkunft eine Kinderbetreuung.

Fortbildungsangebote für Fachkräfte und Ehrenamtliche

Auf Anfrage führt FIM Fortbildungen für spezifische Berufsgruppen zu den Themen interkulturelle Beratung, frauenspezifische Gewalt und Ausbeutung im Zusammenhang mit Flucht und Vertreibung durch.

Die besondere interkulturelle Kompetenz von FIM basiert auf der langjährigen Erfahrung des multikulturellen Teams in der Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern, Kulturen und Religionen.

Das Beratungszentrum FIM arbeitet und informiert u.a. zu den Themenschwerpunkten:
• Integration, interkulturelle Wertschätzung und Kommunikation,
• Frauenrechte und Empowerment,
• Gewalt an Frauen,
• Ehrgewalt und häusliche Gewalt,
• Frauen in prekären Lebenslagen,
• Genitalbeschneidung,
• Menschenhandel.

Die Bildungsangebote von FIM zum Thema Flucht werden in zunehmendem Maße hessenweit und vereinzelt auch bundesweit von Trägern in der Flüchtlingsarbeit angefordert.

FIM engagiert sich darüber hinaus mit Öffentlichkeits-, Bildungs- und Advocacy-Arbeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für die Sicherung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen, insbesondere auch im Zusammenhang mit Flucht und Migration.

Unser Anliegen ist es, zielgruppenspezifisch und differenziert aufzuklären, ohne zu stigmatisieren.

So finden Sie uns

Vom Hauptbahnhof Frankfurt am Main: Straßenbahn 16 (Ginnheim) oder Straßenbahn 17 (Rebstockbad) bis Haltestelle „Varrentrappstraße“

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