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Streetwork gross

STREETWORK IM ProstitutionsMILIEU

FIM hat auf neuere Entwicklungen in der Prostitution (Stichwort: Armutsprostitution) mit einer Ausweitung der seit vielen Jahren praktizierten aufsuchenden Sozialarbeit im Rotlichtmilieu reagiert. Neben der Beratung in Bordellen sind die FIM-Streetworkerinnen auch regelmäßig auf dem Frankfurter Straßenstrich unterwegs. Sie informieren über Hilfsangebote bei Gewalterfahrungen, bei Zwang und Ausbeutung sowie über Möglichkeiten der Unterstützung bei einem Ausstieg aus der Prostitution. Wichtige Themen in den Gesprächen sind immer auch gesundheitliche Fragen und Aufklärung zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Darüber hinaus ist FIM seit Oktober 2015 für die hessenweite Vernetzung und Qualifizierung von Streetwork in der Armutsprostitution zuständig.

Seit nunmehr acht Jahren leistet FIM außerdem wichtige Beratungsarbeit für Frauen in der Prostitution in Marburg (im Auftrag der Stadt Marburg). Seit Beginn des Projekts (2007) hat FIM dort - in Kooperation mit regionalen sozialen Einrichtungen - ein qualifiziertes Beratungsangebot aufgebaut. Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Mitarbeit in interdisziplinären Arbeitsgremien begleiten das Projekt.

Zudem ist es FIM gelungen, in Kooperation mit dem Runden Tisch Prostitution Marburg ein „Ganzheitliches Modell zur sozialen und gesundheitlichen Beratung von Armutsprostituierten“/ "das Marburger Modell" auf die Beine zu stellen. Hierfür wurde eine wöchentliche Sprechstunde in der Frauenklinik des Universitätsklinikums eingerichtet. Das Angebot umfasst eine Gesundheitsberatung und auf Wunsch der Frauen die Möglichkeit der Untersuchung auf sexuell übertragbare Erkrankungen. Parallel dazu bietet FIM den Frauen vor Ort in einem separaten Raum muttersprachliche Sozialberatung an. Damit wurde ein niedrigschwelliges und muttersprachliches Angebot für Frauen in der Prostitution geschaffen, mit dem Ziel, sie ganzheitlich beraten und unterstützen zu können.

Die Streetworkerinnen finden Zugang zu in der Prostitution tätigen Frauen, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, von sich aus nach Informationen und Hilfe zu suchen. Die FIM-Streetwork ermöglicht eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme. Dabei spielen die Fremdsprachenkenntnisse der FIM-Beraterinnen eine entscheidende Rolle. Für dieses Arbeitsfeld hat FIM zudem mehrsprachiges Informationsmaterial für Frauen in der Prostitution entwickelt.

Die Frauen erhalten Information, Beratung und Hilfe zu folgenden Themen:

  • Gesundheit
  • Gewalt und Ausbeutung
  • Aufenthalts- und arbeitsrechtliche Fragen
  • Fragen zur selbstständigen Tätigkeit und deren Versteuerung
  • Fragen zur Krankenversicherung
  • Ausstieg aus der Prostitution

Wollen Sie mehr über die Armutsprostitution erfahren? Dann lesen Sie hier weiter.

 

 

 

So finden Sie uns

Vom Hauptbahnhof Frankfurt am Main: Straßenbahn 16 (Ginnheim) oder Straßenbahn 17 (Rebstockbad) bis Haltestelle „Varrentrappstraße“

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